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So. Sie wissen jetzt, wie Sie Ihren BMI berechnen. Aber welche Bedeutung hat diese Zahl?
Folgende Tabelle gibt darüber Auskunft:
| BMI |
Bedeutung |
| unter 18 |
Untergewicht |
| 18,5 - 24,9 |
Normalgewicht |
| 25,0 - 29,9 |
Übergewicht |
| 30,0 - 39,9 |
Schweres Übergewicht, Adipositas, Fettsucht |
| ab 40 |
extremes Übergewicht, morbide Adipositas, massive Fettsucht |
Mit einem BMI von 26,2 aus diesem Beispiel hätte man also Übergewicht.
Die oben angeführte Tabelle ist beispielsweise ideal für eine 25 jährige Frau. Als Faustregel kann man ab da alle fünf Lebensjahre den BMI um eins erhöhen. Männer sollten die Werte zusätzlich um eins erhöhen. Das würde bedeuten, dass der Wert 26,2 für einen 45 Jährigen Mann noch in Ordnung wäre. Allerdings sollten Sie diesen Wert als Richtwert ansehen und nicht als unumstößliches Gesetz. Vor allem sollten Sie ihn noch mit dem Körperfettanteil abgleichen.
Wenn Sie sich im Internet, in Zeitschriften oder in Bücher ein wenig auf die Suche nach dem BMI machen, werden Sie vermutlich auf abweichende Angaben treffen. Oft wird auch das Alter mit berücksichtigt oder zwischen Männern und Frauen unterschieden. Allerdings ist dies für unsere Zwecke sicher zu umständlich. Sinn der Sache ist es ja, einen Richtwert für das individuelle Normalgewicht zu erhalten.
Aber der BMI ist manchmal nicht das geeignete Mittel. So werden Bodybuilder durch den BMI meist als schwer Übergewichtig eingestuft. Wenn Sie einen körperlich anstrengenden Beruf ausüben oder bestimmte Sportarten betreiben, werden Sie kaum auf einen Body Mass Index von 19 kommen können. Muskeln sind nun mal viel schwerer als Fett. Deshalb sollte man im Zweifel auch den Körperfettanteil mit in seine Überlegungen einbeziehen. Ist der Körperfettanteil in Ordnung, der BMI jedoch zu hoch, sollten sie eher nicht versuchen, ab zu nehmen, sondern Ihre Proportionen mit einem richtigen Sportprogramm in die von Ihnen gewünschte Form zu bringen.
Wenn sowohl der BMI als auch der Körperfettanteil in Ordnung ist, Sie sich aber dennoch unwohl fühlen oder gegen ein kleines Bäuchlein ankämpfen wollen, machen Sie auf keinen Fall eine Diät. Je nach Ihrer derzeitigen Ernährung können Sie auf gesündere Kost umsteigen, aber nicht weniger essen. In diesem Fall das Wichtigste ist aber Sport! Durch den richtigen Sport wird das Gewebe gestrafft und Muskeln gestärkt die die kritischen Körperzonen in Form halten.
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