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| Was sind Fastenkuren? |
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Viele setzen Diäten mit Fastenkuren gleich. Auch einige Fachleute machen dies, weil manches, das als Diät angepriesen wird, schon einer Fastenkur gleichkommt. Eine vernünftige Diät sollte halbwegs ausgewogen und über einen längeren Zeitraum ohne gesundheitliches Risiko durchführbar sein. Fastenkuren sind dies in der Regel nicht. In der Regel zeichnen Sie sich durch eine sehr einseitige und oft auch spartanische Nahrungsauswahl aus. Ursprünglich entstammen Fastenkuren religiösen Praktiken. Fasten soll Körper und Seele reinigen und oft auf größere Feierlichkeiten vorbereiten. Im Christentum kennt man beispielsweise die Fastenzeit vor Ostern. Auch der Ramadan aus dem Islam ist bekannt. Viele andere Religionen - alte wie neue - kennen das Fasten auch. Abnehmen war ursprünglich kein Ziel des Fastens. Erst in jüngerer Zeit hat sich mit dem Heilfasten auch Abnehmen als Ziel durchgesetzt. Heilfasten soll allgemein das Wohlbefinden und die Gesundheit verbessern verbessern. Es gibt zahlreiche Fastenkuren. Zum Teil werden heute noch althergebrachte Fastenkuren angewandt wie beispielsweise die Kneipp - Kuren. Weit verbreitet sind heute Fastenformen, die von Ärzten entwickelt worden sind und unter ärztlicher Aufsicht zur Entschlackung und Regeneration führen soll. Alle Fastenkuren benötigen eine gewisse Zeit der Vorbereitung. Das Ende der Fastenzeit soll möglichst behutsam vor sich gehen, damit der Körper keinen Schaden nimmt und auch der Jojo Effekt vermieden wird. Während des Fastens soll der Darm vollständig entleert werden. Es soll auch mehr getrunken werden, als sonst üblich. Je nach Kur sollten es verschiedene Tees, Fruchtsäfte oder Wasser sein. |


